Die Brüder James Ward Packard und William Doud Packard und George L. Weiss gründeten 1899, als US-amerikanische Hersteller, die „Ohio Automobil Company“. Der Sitz war damals in Ohio ( Warren) und 1903 wurde die Firma dann in „Packard Motor Car Company“ umbenannt.
Ab 1904 war der Firmensitz dann in Detroit (Michigan) und hergestellt wurden große luxuriöse Wagen, welche sich vor allem bei den wohlhabenden Kunden größter Beliebtheit erfreuten. Hierbei entwickelten sie den Packard Typ A. das Auto war eins der ersten Auto welches man mit einem Lenkrad und nicht mit einem Lenkhebel fuhr. Der erste Serienwagen der Welt war wohl das Modell „Twin Six“, welches von 1915-1923 Absatz fand und sehr beliebt war. Der Motor war ein V 12 Motor. Eine große Fusion mit einem anderen Autohersteller fand 1954 statt.
Gemeinsam mit Studebaker wurde die Packard Company zur „Studebaker-Packard Corporation“. Bis 1958 konnte man noch original Packard Modelle erstehen, aber da der Umsatz immer geringer wurde, stellte man die Produktion bald darauf ein. Außer Automobile konnte man bei Packard auch noch Lastkraftwagen und Boote erwerben und außerdem Motoren für Flugzeuge. 1957 entstanden dann Modelle, welche sich „Packardbaker“ nannten. Das ist ein Spitzname der damaligen Automobile, weil sie ja eine Mischung aus beiden Automobilherstellern darstellten. Die Geschäfte weigerten sich aber diese Modelle zu verkaufen. Sie empfanden die Automobile als nicht würdig genug. Ihre Ausstattung und Technik sei nicht gut genug gewesen, um den Namen Packard zu tragen.
1957 bot man dann das Modell „Packard Clipper“ an, welches auch als 4-türige Limousine verfügbar war und den Namen „Town Sedan“ trug. Außerdem gab es noch einen 5-türigen Kombi, welcher „Country Sedan“ hieß. Die so zu erstehenden Automobile änderten sich nur noch wenig von den Vorgängermodellen. Es gab kaum noch Neuerungen und die Kundschaft war deswegen sehr verärgert. Die letzten Packard-Modelle litten unter einer misslungenen Rundumerneuerung.