Die Packard Automobile waren eigentlich Studebaker Automobile, welche rundum erneuert wurden. Sie bekamen nun das Packard Firmenemblem und waren technisch und auch optisch viel besser ausgestattet als die Vorgängermodelle. 1956 endete eigentlich die Produktion der Packard Modelle, denn man vermietete die Packard-Fabrik-Hallen an Curtis Wright, die Montagehalle am East Grand Boulevard wurde verkauft.
Packards Name war aber für die Mitarbeiter und die Firmengründer vom großen essentiellen Wert. Man erhoffte sich, würde man sehr viele Autos mit dem Namen Packard verkaufen können, dass man genug finanzielle Rücklagen gehabt hätte, um einen neuen, besseren Luxuswagen zu produzieren.1958 erschien der Packard Hawk.
Aber man konnte noch ein Sammelmodell erwerben, welches sich aus dem Packard Clipper von 1957 weiterentwickelt hatte. Dort konnte man aber nur ein paar Neuerungen finden und alles in allem hatte sich Packard nicht weiterentwickelt. Erwerben konnte man eine 4-türige Limousine und einen 5-türigen Kombi. Man nannte diese Autos einfach nur „Packards“. Die Rückleuchten waren von Clipper, die die Scheinwerfer, die Achskappen, das Armaturenbrett und die Inneneinrichtung stammten von Packard-Modellen ab. Man baute die Teile so dass sie auch in den Studebaker passten. Sie hatten den typischen Packard Look. Einige Teile waren aber wirklich nur Überbleibsel der Packard-Serie.
Die finanzielle Lage der Corporation war mehr schlecht als recht, also konnte sich die Firma nur „billige“ Überarbeitungen erlauben, welche von Duncan McRaes gemacht wurden. So erneuerte man nur optisch die Teile der Wagen und es kamen keine großen Änderungen zustande. Dabei bekamen die Packard Modelle einen so genannten „Fischmaulstil“ und die Studebaker Modelle wurden zu „Studebaker-Cousins“. Das Auto erinnerte an einen Wagen, welcher viel zu lange in der Sonne stand und dessen Heckteile zu schmelzen beginnen würden und an der Seite würde alles runter laufen. Zumindest empfand es ein Autojournalist mit dem Namen „Uncle“ Tom McCahill so und schrieb auch darüber.